Der Elefant, der das Glück vergaß

Überzogene Erwartungen verursachen zwangsläufig Leid, deshalb empfehlen Buddhisten stets den Mittelweg.

Ajahn Brahm, Autor

Worum geht’s?

In „Der Elefant, der das Glück vergaß“ vermittelt der buddhistische Mönch Ajahn Brahm, Lebensweisheiten, die er in humorvolle und nachdenklich stimmende Geschichten verpackt. Diese sollen dem Leser dabei helfen wieder Freude in jedem einzelnen Moment zu finden und dadurch ein erfüllteres Leben zu führen. Durch die Anekdoten soll vermittelt werden warum Loslassen und Akzeptanz essenziell für das persönliche Glück sind.

Die 5 wichtigsten Aussagen in Kürze

  1. Schlechte Erinnerungen werden in der Regel von niemandem in einem Fotoalbum aufbewahrt. Trotzdem tragen wir diese in unserem Gedächtnis mit uns mit. Für ein glückliches und unbeschwertes Leben sollten diese schlechten Erinnerungen ausgemistet werden. Laut dem Autor ist es einfacher dieses Loslassen mit einem physischen Akt zu begleiten. Dafür eignet es sich zum Beispiel unsere negativen Erlebnisse auf ein Stück Toilettenpapier zu schreiben und dieses im Anschluss runterzuspülen.
  2. Keine Situation sollte vorschnell bewertet werden. Es ist hilfreich immer verschiedene Perspektiven einzunehmen und Erlebtes erst im Nachhinein zu evaluieren, nachdem uns alle Zusammenhänge bekannt sind. Das hilft ein unvoreingenommenes Leben zu führen.
  3. Weder andere noch sich selbst sollte man laut buddhistischen Ansichten bewerten. Dadurch wird unser Selbstbewusstsein gestärkt, da wir nicht mehr einem Perfektionismus hinterherlaufen. Menschen, die zu ihren Fehlern und Schwächen stehen sind liebenswerter und erst diese Eigenschaft macht wahre Perfektion aus.
  4. Der Mittelweg ist eine gute Lösung, um unnötige Enttäuschungen zu vermeiden. Hier gibt es die Regel der „goldenen 70%“. Wir werden durch unseren Erfolg motiviert, haben jedoch auch noch Luft nach oben, um uns zu verbessern.
  5. Wenn wir uns selbst optimieren möchten, darf dies nicht durch uns erzwungen werden. Der Versuch sich eine neue Gewohnheit anzueignen, trifft oft auf inneren Widerstand, wenn wir versuchen unseren Geist entgegen bisher Erlerntem zu verändern. Stattdessen hilft es offen für den Weg zu sein und unseren Geist ohne starre Vorgaben selbst entscheiden zu lassen, wie wir unser erwünschtes Ziel erreichen.

Mein Fazit & Was ich mitnehme

Die Erzählungen aus „Der Elefant, der das Glück vergaß“ sind auf den ersten Blick nicht so einfach mit dem Ziel des Buches „Freude in jedem Moment“ zu finden, übereinander zu bringen. Doch das Buch beinhaltet auch Interpretationen der einzelnen Geschichten, die es dem Leser einfacher machen, die dahinterstehenden Lebensweisheiten zu erkennen. Ich denke, wenn man sich etwas Zeit nimmt, über diese buddhistischen Gedankengänge zu reflektieren, gelingt es einem, Parallelen zum eigenen Leben zu finden und die Ratschläge auch zielgerichtet umzusetzen. Ich nehme mit, dass das Mittelmaß viel besser ist, als sein Ruf und durchaus auch angestrebt werden sollte.

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