Young Money Guide

ETFs sind vielleicht das wichtigste Instrument auf deinem Weg zum finanziellen Glück

Henning Jauernig, Autor

Worum geht’s?

Das Ziel des Buches „Young Money Guide“ ist, einige grundlegende Finanzthemen zu erklären und konkrete Tipps zum Umgang mit Geld zu vermitteln. Da sich das Buch an junge Menschen richtet, werden hier Basics wie beispielsweise die Vorteile eines Haushaltsbuches, Tipps zur Steuererklärung und die Wahl der richtigen Bank vorgestellt. Aber auch weiterführenden Dingen, wie etwa der Geldanlage und Altersvorsorge wird viel Aufmerksamkeit gespendet und dadurch den Lesern wertvolle Tipps zum Umgang mit Geld vermittelt.

Die 5 wichtigsten Aussagen in Kürze

  1. Das führen einen Haushaltsbuches ist ein essentieller Bestandteil zum richtigen Umgang mit Geld. Die Frage „kann ich mir das leisten?“ wird weg vom Bauchgefühl, hin zu einer faktenbasierten Entscheidung gehoben. Zudem unterstützt ein Haushaltsbuch das eigene Konsumverhalten bewusster wahrzunehmen und hilft dabei unnötige Ausgaben zu entlarven.
  2. Die meisten jungen Menschen nutzen die Bank, bei der sie bereits seit ihrer Kindheit sind. Dabei ist vielen nicht klar, dass sie dafür Kontoführungsgebühren zahlen müssen. Direktbanken oder „Onlinebanken“ bieten viele Vorteile, wie etwa eine kostenlose Kreditkarte, weltweite kostenlose Bargeldabhebung und sehr übersichtliche Apps. Die DKB, Comdirect, ING und Norisbank sind Beispiele für solche Direktbanken. Zudem bieten diese Banken meist auch ein Aktiendepot für ihre Kunden an.
  3. Um sich finanzielle Freiheit zu verschaffen ist es unabdingbar sich sehr früh mit Geldanlagen auseinander zu setzen. Dies sollte nicht mit „klassischem Sparen“ im Sinne von „monatlich Geld auf die Seite legen“ verwechselt werden. Es geht darum durch diversifizierte Sparpläne passives Einkommen zu generieren. Dies kann bereits durch kleine Beträge erfolgen, natürlich je früher desto besser. Wer Bedenken beim Thema Aktienhandel hat, sollte sich Folgendes vor Augen führen: Langfristig ist der Aktienmarkt ein Wachstumsmarkt. In den letzten 100 Jahren lag die durchschnittliche Rendite pro Jahr bei 5%. Und das nach Abzug der Inflation und mit diversen Börsencrashs. Wichtig ist jedoch, dass dabei nicht auf Einzelaktien gesetzt wird, sondern vielmehr die durchschnittliche Aktienrendite eines Marktes eingefahren wird. Weltweite Krisen wie Atomkriege und Seuchen können den Aktienmarkt natürlich negativ beeinflussen.
  4. Eine ideale Möglichkeit für diversifizierte Sparpläne sind sogenannten ETFs (Exchange Traded Fund). Diese bilden automatisch einen vorgegebenen Index ab, ohne dabei auf die Aktivität eines Fondsmanagers angewiesen zu sein. So kann beispielsweise der DAX nachgebildet werden, der die größten und liquidesten deutschen Unternehmen beinhaltet. Zudem gibt es auch ETFs für einzelne Branchen. Besonders empfehlenswert ist der „MSCI World“, da dieser beinahe den gesamten Weltmarkt, mit über 1600 Firmen aus 23 Staaten, abdeckt. Die durchschnittliche jährliche Rendite lag hier in den vergangenen Jahren bei 8,7%. Ein wirklich großer Vorteil von ETFs ist der Wegfall der hohen Verwaltungsgebühren, wie sie bei gemanagten Fonds vorherrschen. Diese liegen bei ETFs zwischen 0,1% und 0,5%. Im Vergleich dazu verschlingen klassische Fonds ca. 5% für Gebühren. In ETFs kann man beispielsweise über folgende Anbieter investieren: Comdirect, Flatex und Onvista Bank. Ein besonderer Tipp: Viele Banken bieten Sparpläne an, über die man bereits mit 25 Euro pro Monat in ETFs oder auch Einzelaktien investieren kann.
  5. Eine Investition in Immobilien sollte wohl durchdacht sein. Besonders, wenn diese nicht für den Eigengebrauch, sondern als reine Investitionsobjekte dienen sollen. Ihre Wertentwicklung hängt immer von der Begehrtheit der Lage ab, die selbst Experten nicht voraussagen können. Investitionen in eine einzige Sache, beispielsweise in eine Einzelaktie oder in eine Immobilie, bergen das sogenannte Klumpenrisiko. Zudem sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass eine Immobilie stets Nebenkosten und Folgekosten mit sich bringt und Zeit für die Mieter, Renovierungen, Modernisierungen etc. aufgebracht werden muss.

Mein Fazit & Was ich mitnehme

Das Motto des Buches „Richtig mit Geld umgehen und mehr vom Leben haben“ wird meiner Meinung nach sehr gut getroffen. Denn, wenn die angesprochenen Tipps umgesetzt werden, wird das Thema Geld tatsächlich fast zu einem Selbstläufer. Ohne sich zu intensiv und vor Allem zu oft damit auseinander setzen zu müssen, profitiert derjenige, der ein paar initiale Strukturen aufsetzt, von vielen positiven Effekten. Ich habe erst durch dieses Buch die Vorteile der ETFs für mich erkannt. Dieses Buch war der Auslöser für mich ein Depot anzulegen und die Investition meines Geldes in die eigene Hand zu nehmen und nicht, wie bisher, meiner Bank zu überlassen. Seitdem habe ich mir eigene Sparpläne definiert und kann mein investiertes Vermögen in Echtzeit über eine App tracken. P.S.: Dass das Thema Haushaltsbuch extrem wichtig und sinnvoll ist, habe ich schon vor langer Zeit für mich erkannt, dies wird in dem Buch nochmal schön bestätigt, daher erwähne ich das hier explizit.

In einem meiner nächsten Artikel werde ich mich noch näher mit dem Thema „ETF Sparpläne“ auseinandersetzen und beschreiben, nach welcher Methodik ich meine Investitionen aufgesetzt habe und wie sich meine Sparpläne zusammensetzen. Wenn du diesen nicht verpassen möchtest, dann abonniere am besten meine Seite:

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