Die 4-Stunden Woche

Erfindest Du gerade Aufgaben, um die Erledigung des wirklich Wichtigen zu vermeiden?

Tim Ferriss, Autor

Worum geht’s?

Tim Ferriss stellte nach einem Burnout fest, dass er eigentlich auch während seiner Reisen überall auf der Welt arbeiten kann. Dazu hat er nur 4 Stunden pro Woche aufgebracht. Diese Erfahrung hat er in seinem Buch festgehalten und gibt dem Leser Einblicke in kreative Ideen, um auch ohne sein Leben lang am Schreibtisch gefesselt zu sein, ein wohlhabendes Leben führen zu können. Dabei stehen die Verfolgung eigener Ziele und die stetige persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund.

Die 5 wichtigsten Aussagen in Kürze

  1. Ängste und Glaubenssätze müssen erkannt und neu definiert werden.
    Manchmal ist es leichter das Unrealistische, als das Mittelmaß zu erreichen, da es in diesem Bereich einfach viel weniger Konkurrenz gibt. Ebenso solltest Du weniger Arbeit niemals mit Faulheit gleichsetzen. Es geht viel mehr um das intelligente Herangehen an Aufgaben, sowie um einen Wechsel aus intensiven Arbeits- und Erholungsphasen. Verabschiede Dich von dem Gedanken, dass mit dem Ruhestand alles besser wird und Du dann erst anfangen kannst Deinen Wünschen nachzugehen.
  2. Zeit ist ein schlechter Maßstab für Produktivität.
    Dies beweist sogar das Parkinsonsche Gesetz, das besagt, dass sich die Arbeit immer auf die verfügbare Zeit ausdehnt. Du solltest also nicht blind versuchen Deinen Tag mit Aufgaben zu füllen, um möglichst geschäftig zu sein. Viel wichtiger ist es herauszufinden, welches die Dinge sind, die den größten Effekt erzeugen und alle anderen konsequent eliminieren. Hierbei hilft das Pareto Gesetz, dass besagt, dass 20% der Aktivitäten für 80% des Ergebnisses verantwortlich sind.
  3. Spare Zeit, in dem Du darauf verzichtest Dich mit Informationen zu fluten.
    Lass Dich lieber von einem Kollegen über die Ergebnisse eines langen Meetings unterrichten oder sprich mit einem Freund über die Nachrichten. Auch Wissen zu speziellen Sachthemen erhälst Du am effizientesten von jemandem, der sich auf diesem Gebiet auskennt. Dies hat zudem noch den Vorteil, dass die Informationen bereits aufbereitet sind.
  4. Mach Dich unentbehrlich in Deinem Arbeitsumfeld, in dem Du ein echter Experte auf Deinem Gebiet wirst. Besuche hierzu Weiterbildungen und vertiefe Dein Wissen. Fokussiere Dich dann nur noch auf dieses Thema und streiche alles andere. Dadurch erhöht sich sowohl dein Mehrwert für das Unternehmen, als auch Deine Effizienz. Zudem musst Du sicherstellen, dass Du Deine Arbeitsergebnisse von überall aus liefern kannst. Dann kannst Du anfangen Dir nebenher ein eigenes Business aufzubauen, das Dir idealerweise ohne viel Zutun, ein Einkommen einbringt.
  5. Outsourcing ist das wichtigste Werkzeug zu einer reduzierten Arbeitswoche.
    Ermittle Aufgaben, die nicht wichtig für Deine eigene Mission sind, die dennoch erledigt werden müssen. Ein Beispiel hierfür könnte die Buchführung sein. Delegiere solche Aktivitäten konsequent, auch, wenn Du einen externen Dienstleister dafür beauftragen musst, der ohnehin viel mehr Expertise in seinem Fachgebiet besitzt, als Du.

Mein Fazit & Was ich mitnehme

Tim Ferriss untermalt seine Idee einer „4 Stunden Woche“ mit eindrucksvollen Geschichten, die den Leser mitreißen und motivieren. Zudem finden sich in dem Buch viele konkrete Tipps, die eine Umsetzung des Konzeptes ins eigene Leben vereinfachen. Immer wieder wird man als Leser, anhand von zu erstellenden Listen, aufgefordert sich Gedanken über seine aktuelle Situation zu machen. Das gefällt mir besonders gut, denn somit entwickelt man bereits während dem Lesen Ideen und ein erstes persönliches Konzept. Das Ziel der „4 Stunden Woche“ ist natürlich sehr hochgegriffen und das ist auch gewollt so. Dennoch kann man meiner Meinung nach auch als „normaler Angestellter“ einiges mitnehmen, um seinen Alltag effizienter zu gestalten.

Ich nehme mit, dass die konsequente Suche nach den wirklich effektiven Dingen, also die 20% des Pareto Gesetzes, die für 80% des Outcomes verantwortlich sind, ein essentieller Bestandteil meines Lebens sein muss. Dazu gehört natürlich auch der Mut und die Konsequenz das für mich Unwichtige zu eliminieren.

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