Arbeitszeitreduktion – Das richtige Mindset

In meinem Einleitungsartikel „Der Weg zur Arbeitszeitreduktion“ habe ich bereits beschrieben, dass hierbei Vorbereitung und Planung sehr wichtig sind. 

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem richtigen Mindset, denn eines ist ganz klar: Weniger Arbeitszeit = mehr Fokus auf andere Dinge in Deinem Leben.  

In Kürze und was du mitnehmen kannst

Die eigene innere Haltung oder auch das Mindset entscheidet darüber, ob Du motiviert bist oder am liebsten aufgeben möchtest. Ob Du voller Energie oder kraftlos bist. Ob Du zufrieden oder unzufrieden bist. Das gute daran: Das ist nichts angeborenes, sondern Du kannst aktiv Einfluss auf Dein Mindset nehmen.
Beim Vorhaben die Arbietszeit zu reduzieren, benötigst Du in vielen Lebensbereichen ein bestimmtes Mindset, denn dieser Schritt hat Auswirkungen auf Deinen gesamten Lebensstil. Besonders hilfreich erscheint hierbei das Konzept des „Minimalismus“, bei dem nicht der Verzicht, sondern die bewusste Wahl im Vordergrund steht. Wenn Du es geschafft hast Dir diese Einstellung anzueignen, kannst Du anfangen Neues in Dein Leben zu lassen: Damit wird sich mein nächster Artikel befassen: „Plan erstellen – Was fange ich an mit meiner Zeit?“

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Weniger Arbeitszeit = Mehr Fokus auf andere Dinge in Deinem Leben: Du hast zwei Möglichkeiten, um Dich auf die neue Situation einzustellen:

  1. Du siehst nur welche Opfer Du bringen und auf was Du alles verzichten musst, um die Idee der reduzierten Arbeitszeit umsetzen zu können.
  2. Du siehst welcher Mehrwert, nicht nur durch die reduzierte Arbeitszeit, sondern auch dank Deiner neuen Fokussierung, in Deinem Leben entsteht.

Wie ich es bereits in meinem Artikel „Meine Motivation für eine reduzierte Arbeitswoche“ beschreiben habe, verzichtest Du nicht auf Einkommen, in dem Du Deine Arbeitszeit reduzierst, sondern Du gewinnst Freiheit, Flexibilität und Lebensqualität. Und Du wirst schnell merken, dass dies viel mehr wert ist, als das potentiell höhere Einkommen durch eine längere Arbeitszeit. Dennoch braucht es ein gewisses Mindset, damit dieses Konzept für Dich funktionieren kann. Dies ist auch der Grund, weswegen ich auf meinem Blog so viele Artikel in der Kategorie „Impulse und Erkenntnisse“ veröffentliche.

Bevor es losgeht: ein kleiner Gedankenexkurs

In „Why Not“ wird das Konzept des aktiven Mindsets beschrieben. Die Kernaussage ist: Jeder hat eine Einflussmöglichkeit auf seine innere Haltung und angelernte (hinderliche) Glaubenssätze lassen sich ersetzen.

Um den Plan einer reduzierten Arbeitswoche in die Tat umzusetzen, solltest Du genau wissen, wieso Du das machst, da Du hierdurch einige Bereiche in Deinem Leben neu für dich definieren musst: Finanzen, Konsumverhalten, Deine To-Do und vielmehr Not-To-Do Liste, Deine Fähigkeit „nein“ sagen zu können, den Umfang Deiner Aufgaben im Job, Deine Ziele und Wünsche, … kurz: Deinen Lebensstil.
Für alle diese Bereiche benötigst Du ein spezielles Mindset, da Du sonst sehr schnell auf die Bahn gerätst: „Du siehst nur welche Opfer Du bringen und auf was Du alles verzichten musst, …“.

Als Grundlage empfehle ich einen minimalistischen Lebensstil. Hierdurch lenkst Du bereits viele der oben genannten Bereiche in die erforderliche Richtung. Schau Dir hierzu am besten „Minimalismus leben für dummies“ oder auch „Weniger bringt mehr“ an. Hilfreiche Impulse zum Thema Geld und Konsumverhalten findest Du in den Artikeln, die ich mit dem Schlagwort „Finanzen“ markiert habe und in Zukunft markieren werde. „Nein sagen“ lernst Du am besten mit dem Konzept „Not Sorry„. Über Deine Ziele und Wünsche nachzudenken helfen Dir „The Big five for Life„, „Das Café am Rande der Welt“ und „Nimm dir das Leben, das du wirklich willst„. Auch „Die Kunst anders zu leben“ bietet sehr nützliche Impulse. Und schließlich schadet die Auseinandersetzung mit buddhistischen Weisheiten in „Der Elefant, der das Glück vergaß“ auch nicht auf dem Weg zum richtigen Mindset.

Jetzt geht’s los: In 5 Schritten zum richtigen Mindset auf dem Weg zu einer reduzierten Arbeitswoche

  1. Ändere Deinen Fokus.
    Mache Dir bewusst, dass die Reduktion Deiner Arbeitszeit nicht primär ein Verzicht von Gehalt, sondern ein Gewinn von Zeit ist, die Du dafür einsetzen kannst, um mehr Lebensqualität zu erhalten. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Verlagerung Deines Fokus, dennoch ist der Unterschied gewaltig!

  2. Eigne Dir einen minimalistischen Lebensstil an.
    Damit ist keineswegs gemeint, dass Du nur noch eine bestimmte Anzahl an Sachen besitzen sollst und auf alles verzichten musst. Es geht vor Allem darum sich bewusst für das zu entscheiden, was Dir wichtig ist und worin Du einen Mehrwert siehst. Gleichzeitig entscheidest Du Dich gegen den Rest. 

  3. Erweitere Deinen Horizont.
    Oft arbeiten wir so viel, dass wir gar keine Zeit oder Energie mehr haben, sich anderen Dingen im Leben zu widmen.
    Probiere Neues aus! Sobald Du anfängst Dich mit anderen Themen außerhalb des Büros zu beschäftigen und dabei nicht darauf schaust, ob etwas Geld einbringt, wirst Du feststellen, dass es unzählige Dinge gibt, die Dich erfüllen können und für die Du brennen wirst. Somit wirst Du ganz schnell vergessen, dass Du aufgrund der kürzeren Arbeitszeit weniger Geld bekommst.

  4. Vergleiche Dich nicht mit anderen.
    Du solltest nie vergessen, dass die einzigen Erwartungen, die Du erfüllen musst, Deine eigenen sind. Auch wenn es sich oft so anfühlt, aber Du lebst nicht, um so zu sein, wie es andere gerne hätten. Somit ist es auch überhaupt nicht sinnvoll, sich mit anderen zu vergleichen, denn schließlich willst Du persönlich glücklich werden und nicht etwas sein oder haben, weil „man das eben so tut“.

  5. Freue Dich auch über die kleinen Dinge des Lebens und sei dankbar.
    Hört sich abgedroschen an, wird dennoch viel zu selten im Alltag gemacht, dabei bewirkt es wahre Wunder. Der ganze Hype um die Achtsamkeit hängt Dir wahrscheinlich schon zum Hals hinaus. Wenn Du aber den Wert dieser ganzen Methoden für Dich erkennst, erhält das Ganze eine ganz andere Bedeutung. Denn viel zu oft sehen wir nur noch die großen Erfolge und sind im Umkehrschluss schlecht drauf, wenn nichts voran geht. Fokussierst Du Dich jedoch verstärkt auf die vielen kleinen Dinge, die Dein Leben bereichern, merkst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist und gewinnst Energie, um weiter zu machen.

Gratuliere! Nun weisst Du worauf Du Dich fokussieren kannst und welche innere Haltung hilfreich ist, damit Dein Plan einer reduzierten Arbeitswoche erfolgreich umgesetzt werden kann.

Nächster Schritt

Der nächste Artikel der Serie „Der Weg zur Arbeitszeitreduktion“ wird das Thema behandeln: Plan erstellen – Was fange ich an mit meiner Zeit?

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Dein Feedback

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Ansonsten hoffe ich, dass dir das Lesen dieses Artikels Spaß gemacht hat und du etwas daraus für dich mitnehmen konntest. Ich freue mich, wenn Du meine weiteren Beiträge verfolgst!

Viele Grüße aus dem Schwarzwald, Janusz

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