Arbeitszeitreduktion – Was fange ich an mit meiner Zeit?

In meinem Einleitungsartikel „Der Weg zur Arbeitszeitreduktion“ habe ich bereits beschrieben, dass hierbei Vorbereitung und Planung sehr wichtig sind. 

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: Was fange ich an mit meiner Zeit? Denn eines ist ganz klar: Weniger Arbeitszeit = mehr Zeit für Dich.  

In Kürze und was du mitnehmen kannst

Sobald Du Zeit hast an andere Dinge als Deine Arbeit zu denken, werden Dir ganz automatisch Ideen kommen. Diese solltest Du ernst nehmen und unbedingt notieren. Ein zentrales Hilfsmittel stellt dabei Deine persönliche „Will ich mal machen“ Liste dar. Sie dient Dir als Ideenspeicher, aber auch als Kompass für Deinen persönlichen Weg. Wenn Du diese Liste mit Themen befüllst, die Dich inspirieren und reizen, Deine persönlichen Ziele darin festhältst und jeden Tag einen kleinen Schritt unternimmst, um an genau diesen Themen voranzukommen, dann wirst Du ganz von alleine eine sinnvolle Verwendung Deiner „Freizeit“ erhalten. Und das wird Dich glücklich machen und erfüllen! Somit bist Du auch bestens auf mögliche Hürden und Hindernisse vorbereitet, mit denen sich mein nächster Artikel beschäftigen wird.

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Weniger Arbeitszeit = Mehr Zeit für Dich. Du hast zwei Möglichkeiten, um Dich auf die neue Situation einzustellen

  1. Du lebst in den Tag hinein.
  2. Du nutzt die neu gewonnene Zeit und arbeitest an Deinen eigenen Projekten, Vorhaben und Zielen.

Meine Empfehlung im Rahmen dieses Prozesses: Plane Deine „Freizeit“! Es klingt vielleicht spießig und wenig entspannt, wenn ich sage, dass Du nicht einfach in den Tag hinein leben solltest, wenn Du nun mehr Zeit für Dich hast. Doch Du wirst schnell merken, dass es Dich viel glücklicher macht, wenn Du eigene Ideen für Deine Zeitnutzung hast und diese auch regelmäßig verfolgen kannst. Das ist nämlich der große Unterschied zu einer vollen Arbeitswoche: Du nimmst Dir nicht nur Dinge vor, sondern hast auch tatsächlich die Zeit sie umzusetzen.

Bevor es losgeht: ein kleiner Gedankenexkurs

Im Buch „Das Timehorizon Prinzip“ wird die Wichtigkeit einer Bucketlist beschrieben, da diese für Deine persönliche Zielplanung von Bedeutung ist. Darüberhinaus trainiert sie auch Dein Unterbewusstsein die, für Dich, richtigen Entscheidungen zu treffen.

Als zweiten Input zu diesem Thema möchte ich Dir einen Gedanken aus „Dem Café am Rande der Welt“ geben: Ein erfülltes und glückliches Leben sieht für jeden Menschen anders aus.

Jetzt geht’s los: In 5 Schritten zu einer perfekten Planung Deiner neu gewonnen Zeit und der Beantwortung der Frage: Was fange ich an mit meiner Zeit?

  1. So banal und einfach es auch klingen mag: Lege Dir eine Liste an und nenne Sie z.B. „Will ich machen“. Dies wird das zentrale Element aller weiteren Punkte darstellen.

    Du kannst selbst entscheiden, ob Du dafür ein Notizbuch nimmst oder einfach ein digitales Dokument anlegst. Wichtig ist nur, dass Du es stets griffbereit hast. Denn wie Pablo Picasso bereits wusste: Inspiration trifft Dich arbeitend an. In anderen Worten: Ideen für diese Liste werden Dir in den „unmöglichsten“ Momenten kommen. Und dann wollen sie auch aufgeschrieben werden. Daher hat sich für mich persönlich die Notizbuch App meines Smartphones bewährt. Denn, obwohl ich echte Notizbücher liebe, das Smartphone habe ich fast immer dabei, das Notizbuch hingegen liegt eher daheim.

  2. Sehe Deine „Will ich machen“-Liste nicht als Liste mit „Lebenszielen“ an, sondern halte dort einfach alles fest, was Dich interessiert, reizt, Dir Spaß macht oder Du einfach angehen möchtest.

    Es gibt so viele Quellen, die Deine Liste mit Stoff befeuern können. Inspirieren lassen kannst Du Dich beispielsweise durch:

    1. Einen Bibliotheksbesuch
    2. Bummeln im Zeitschriftenladen
    3. Spaziergang durch eine fremde Stadt
    4. Spaziergang durch den Wald
    5. Auszeit auf einer Bank mit Aussicht
    6. Jeglicher Szenenwechsel für das Unterbewusstsein, z.B. durch ein Buch, ein Podcast, einen Film, …
    7. Einen Tag lang die eigenen Gedanken aufschreiben
    8. Brainstorming mit einer Freundin oder einem Freund
    9. Liste mit Ehrenämtern durchschauen

  3. Ich habe bereits in meinem Artikel „Persönliche Ziele setzen“ beschrieben, wie Du herausfinden kannst welche Ziele zu Dir passen.

    Auch diesen Input solltest Du unbedingt auf Deine „Will ich machen“ Liste setzen.

  4. Es gibt eine schöne Methode, mit der Du herausfinden kannst, was „Dein nächstes Ding“ sein könnte. Dazu solltest Du Dir über folgende 3 Dinge Gedanken machen:

    1. Dinge, die mir Spaß machen
    2. Dinge, die ich gut kann
    3. Dinge, die Geld einbringen könnten

      Die Schnittmenge dieser Punkte könnte Dir eventuell wertvolle Hinweise geben, worauf du Deine Aktivitäten ausrichten könntest und wofür Du Deine Zeit einsetzen solltest. Ab auf die Liste damit =)

  5. Starte jeden Tag mit einer kleinen Planungs- und Reflektionseinheit.

    Du hast nun eine riesige Sammlung an Ideen, die Du gerne angehen möchtest. Tu es einfach und nimm dir jeden Tag etwas vor! Plane das am besten anhand von To-Dos ein. Das hilft Dir jeden Tag bewusst Dinge zu tun, die Dich persönlich weiterbringen und somit glücklich machen.
    Ich habe hierbei sehr gute Erfahrungen mit dem DRANBLEIBEN Erfolgsjournal gemacht. Dazu werde ich früher oder später noch einen eigenen Artikel schreiben.

Gratuliere! Nun kennst Du eine Methode und jede Menge Quellen die Dich dabei unterstützen können das Beste aus Deiner freien Zeit rauszuholen. Carpe Diem! =)

Nächster Schritt

Der nächste Artikel der Serie „Der Weg zur Arbeitszeitreduktion“ wird das Thema behandeln: Mögliche Hürden und Herausforderungen.

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Dein Feedback

Hat dir dieser Artikel gefallen oder hast du Anregungen für ein anderes interessantes Thema? Dann schick mir gerne eine persönliche Nachricht an janusz@selbstbestimmt.blog!

Ansonsten hoffe ich, dass dir das Lesen dieses Artikels Spaß gemacht hat und du etwas daraus für dich mitnehmen konntest. Ich freue mich, wenn Du meine weiteren Beiträge verfolgst!

Viele Grüße aus dem Schwarzwald, Janusz

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