Das Leben ist zu kurz für später

Wir alle haben zwei Leben. Das Zweite beginnt, wenn Du realisierst, dass du nur eins hast.

Alexandra Reinwarth, Autorin

Worum geht’s?

Die Autorin wagt einen Selbstversuch, in dem sie sich einen imaginären Todestag im Kalender setzt. Bis zu diesem Tag möchte sie tatsächlich so leben und, noch viel wichtiger, auch so entscheiden, als wären das ihre letzten 365 Tage. In dieser Zeit macht Alexandra Reinwarth viele Erfahrungen und sammelt wertvolle Erkenntnisse über die Sicht auf ’s Leben. Genau diese vermittelt sie den Lesern sehr humorvoll anhand von ihren persönlichen Erlebnissen.

Die 5 wichtigsten Aussagen in Kürze

  1. Sagen, was man nie gesagt hat und eine mögliche Konfrontation aushalten.
    Es kommt garnicht mal so selten vor, dass wichtige Themen nichtmal unter Familie oder sehr guten Freunden angesprochen werden. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, die entweder mit der eigenen Bequemlichkeit oder aber mit Scham zusammenhängen. Entweder scheuen wir die Konfrontation mit anderen oder haben Angst uns zu entblößen. Werden diese Dinge abgelegt, führt dies zu einem viel intensiverem, ehrlicherem und vor Allem unbeschwerterem Miteinander.

  2. Pseudo Gespräche vermeiden
    Mir war garnicht bewusst, wie oft Menschen nur auf ein Stichwort warten, um dann sofort das Gespräch an sich zu reißen. Und viel weniger war mir bewusst, dass ich das genau so mache. „Das kenne ich, ich…“, „Bei mir ist das so…“, „Verstehe, bei mir..“, „Also ich hab mal…“ sind Gesprächsüberleitungen, die allzu gerne verwendet werden. Sie führen aber dazu, dass wir uns eigentlich garnicht miteinander unterhalten und sich nicht wirklich für die andere Person interessieren. Solche Gespräche kosten nur wertvolle Lebenszeit und bringen niemanden weiter.

  3. Termine, Kosten und Umstände sind schlechte Gründe für eine Entscheidung. Wenn das Herz es so will, sind das gute Grunde für eine Entscheidung.
    In unserer heutigen Zeit, in der uns alle Daten zu einem Thema innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung stehen, ist es fast schon zu einem Standardvorgehen geworden, persönliche Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. Das mag für manche Bereiche sicherlich auch sinnvoll sein, jedoch sollten „Herzenswünsche“ dadurch nicht übertönt und ignoriert werden. Denn das sind genau die Entscheidungen, die uns langfristig glücklich machen.

  4. Die Dinge gut zu Ende bringen
    Hast du dich schon mal mit jemandem so sehr verstritten, dass ihr seitdem nicht mehr miteinander gesprochen habt? Der Ratschlag von Alexandra Reinwarth ist: Verzeihe dieser Person, ganz gleich wer oder was schuld war. Es geht nicht so sehr darum eine Schuld zuzugeben, sondern diese „Sache“ aus der Welt zu schaffen, damit sie dich persönlich nicht mehr belastet. Eine Sache gut zu Ende zu bringen, in dem man beispielsweise jemandem verzeiht, hat also viel mehr damit zu tun sich selber was Gutes zu tun und nur indirekt der anderen Person.

  5. Wünsche, die man sich vor sich selbst oder anderen nicht eingestehen will
    Ähnlich wie das vermeintliche Entblößen beim Ansprechen von privaten Themen, verhält es sich mit innigsten Wünschen. Es besteht die Befürchtung auf Ablehnung zu stoßen, wenn man anderen direkt mitteilt was man sich wirklich wünscht. Dies führt dann auch oft dazu, dass diese Wünsche vor sich selbst verleugnet werden. Doch die Autorin hat in ihrem Selbstversuch gelernt: Glücklich machen nur Entscheidungen, die vom Herzen kommen.

Mein Fazit & Was ich mitnehme

Obwohl es sich bei diesem Buch, um einen klassichen Ratgeber handelt, wurde ich dennoch beim Lesen gefesselt und wollte alles am liebsten an einem Stück durchlesen. Warum: Weil Alexandra Reinwarth ihre Ratschäge an die Leser in persönliche Erlebnisse verpackt und diese auch sehr humorvoll und mitreißend erzählt. Darüberhinaus gefällt mir wirklich gut, dass die einzelnen Kapitel des Buches in unterschiedliche Lebensbereiche, wie z.B. Freunde, Job, Geld, … unterteilt sind. Wenig verwunderlich ist, dass die meisten Erkenntnisse mit eigenen Bedürfnissen zu tun haben.

Ich habe gelernt, dass Entscheidungen oft aufgrund von Erwartungen anderer oder, was noch viel interessanter ist, aufgrund von Aussagen aus der Kindheit getroffen werden. Ich nehme mit, dass ich ganz bewusst auf solche Muster achten möchte. Zudem finde ich es sehr spannend, dass persönliche Ziele oft versehentlich als Ersatz für das Fühlen des Lebens gemacht werden und „Herzenswünsche“ manchmal überhört werden.

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