Sieben Genussregeln

Bereits vor 40 Jahren haben die Psychologen Rainer Lutz und Eva Koppenhöfer ein Therapieprogramm namens „Kleine Schule des Genießens“ entwickelt. Ziel ist es sich auf Angenehmes zu konzentrieren und daraus positive Erfahrungen zu schaffen, wodurch innere Ressourcen gestärkt werden. Ursprünglich sollte diese Methode hauptsächlich psychisch kranken Menschen helfen. Doch mittlerweile wird sie auch präventiv zur Vorbeugung von diversen Störungen eingesetzt.

Welchen Nutzen könnte das für mich haben?

Ich bin der Meinung, dass sich die „Sieben Genussregeln“, die dem Therapieprogramm zugrunde liegen, perfekt zur Steigerung der persönlichen Zufriedenheit eignen und daher ganz bewusst genutzt werden sollten. Und zwar sowohl im Alltag als auch bei Entscheidungsfindungen. Denn „Genuss“ ist einer meiner persönlichen Werte und nach diesen möchte ich schließlich mein Leben ausrichten.

Die Sieben Genussregeln

  1. Genuss braucht Zeit
    Um richtig genießen zu können muss Stress und Hektik reduziert werden. Es bedarf expliziter Auszeiten ohne Termine und Aufgaben, damit sich positive Gefühle entwicklen können.

  2. Genuss muss erlaubt sein
    Hierbei geht es nicht um die Genehmigung deiner Mitmenschen, sondern darum, dass du dir selbst Angenehmes gönnst.

  3. Genuss geht nicht nebenbei
    Auch beim Genießen ist die Aussage gültig, dass Multitasking einfach nicht effizient ist. In diesem Fall ist es sogar komplett kontraproduktiv, denn nur durch bewusstes Konzentrieren lässt sich Angenehmes wahrnehmen.

  4. Weniger ist mehr
    Auch hierbei geht es wieder um bewusstes Konzentrieren, also sich auf das Wesentliche fokussieren zu können ohne durch Überfluss abgelenkt zu werden.

  5. Aussuchen, was dir gut tut
    Jeder Mensch hat seine persönlichen Vorlieben und Interessen. Das gilt natürlich auch beim Genießen. Je mehr du von dem wählst, das dir Freude bereitet desto bewusster gestaltest du dein Leben.

  6. Ohne Erfahrung kein Genuss
    Nur durch Ausprobieren und ständiges Erweitern des eigenen Horizontes lässt sich herausfinden was dir gut tut.

  7. Genuss ist alltäglich
    Jede Routine bietet Aspekte, die sich so gestalten lassen, dass sie dir Freude bereiten. So schaffst du regelmäßige Genussmomente.

Mein Fazit

Viele der beschriebenen Regeln hängen mit Achtsamkeit zusammen. Das ist wenig überraschend, dennoch ist es hilfreich sich die Variablen vor Augen zu führen, durch die Genuss gesteigert werden kann. Besonders motivierend ist für mich jedoch die Aussage, dass es ohne Erfahrung keinen Genuss geben kann. Es ist also essentiell neugierig und offen zu sein. Jede neue Erfahrung kann eine potentielle Quelle für zusätzlichen Genuss sein!

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Viele Grüße aus dem Schwarzwald, Janusz


Quelle: Südkurier, 06.12.2021, Angela Stoll

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