Über mich

Willkommen auf meinem Blog

Kurze Zusammenfassung

Kaum verloren wir unser Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.

Mark Twain

Mein Name ist Janusz, ich bin Anfang 30, lebe im wunderschönen Schwarzwald und freue mich, dass du dich für meine Seite „selbstbestimmt.blog“ interessierst. Ich bin Wirtschaftsingenieur und seit nun 10 Jahren im Berufsleben. Dort versuche ich Abläufe zu optimieren, sodass Ergebnisse mit weniger Aufwand erzielt werden können. Nachdem ich das ziemlich erfolgreich im Job etabliert habe, wollte ich dieses Prinzip auch stärker in mein Privatleben überführen. Dabei hat mir das Zitat von Mark Twain einen wichtigen Impuls gegeben: Ich muss meine Ziele kennen, dann kann ich meine Anstrengungen gezielt danach ausrichten und an anderen Stellen reduzieren. Dies hat dann dazu geführt, dass ich – nach einer langen Vorbereitungsphase – meine Arbeitszeit seit Anfang diesen Jahres reduziert habe und mich nun endlich um mein Leben abseits des Büroalltags kümmern kann.

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.

Mark Twain

Irgendwie hat es mir Mark Twain mit seinen Zitaten angetan, denn auch dieses trifft meine Situation ganz gut. Als ich letztes Jahr angefangen habe darüber nachzudenken meine Arbeitszeit (und somit natürlich auch mein Gehalt) in meinem gut bezahlten Job zu reduzieren, haben mich viele belächelt. Mich motiviert jedoch die Erkenntnis: Ich verzichte nicht auf einen Teil meines Gehalts, sondern ich erkaufe mir dadurch Zeit, die ich für meine persönliche Entwicklung nutzen kann. Und diese ist viel mehr wert als das Geld, auf das ich „verzichte“! Nachdem ich meine Gedanken dann in Pläne mit konkreten Maßnahmen übergeleitet habe, haben sich immer mehr Menschen aus meinem Umfeld dafür interessiert und wollten unbedingt, dass ich ihnen mehr davon erzähle und sie auf dem Laufenden halte.

Das große Interesse aus meinem Umfeld hat mich dann schließlich auf die Idee gebracht „selbstbestimmt.blog“ ins Leben zu rufen. Hier möchte ich Interessierten eine Auswahl an Inputs und Erkenntnissen aus Büchern, Podcasts, Zeitschriften, Dokus etc. geben, die mich auf diesem Weg unterstützen, Motivationen beschreiben, über Methoden und Tools informieren, aber auch Inspirationen für Aktivitäten außerhalb des Büroalltags teilen.

Falls Du mehr über mich, meinen Werdegang, meine Motivation und Vision erfahren möchtest, findest Du weiter im Text eine etwas ausführlichere Beschreibung.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß auf meinem Blog & freue mich natürlich über Kommentare und persönliche Nachrichten!

Janusz


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Werdegang, Motivation und Vision

Erstes Studium: Es gibt Arbeit, die Spaß macht

Da ich mich sowohl für Technik, als auch für Management interessiere, habe ich mich für ein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen entschieden. Zudem kam noch, dass die Fakultät, an der ich mein Studium beginnen wollte, damit wirbt eine Start-Up Kultur zu leben und viele Firmengründer hervorgebracht zu haben – also Menschen, die selbstbestimmt ihren Leidenschaften nachgehen und diese zu ihrem Beruf machen – in einem solchen Umfeld wollte ich mich auf das spätere Berufsleben vorbereiten! Auch wenn mein primäres Ziel nicht unbedingt darin bestand (und besteht) ein eigenes Unternehmen zu gründen, da ich der Meinung bin, dass man auch im passendem Angestelltenverhältnis sehr glücklich werden kann, schätzte ich diese Atmosphäre und das unternehmerische Mindset sehr. Schnell habe ich festgestellt, dass die regulären Vorlesungen mit ihrem starren Lehrplan einfach nur ein notwendiges Übel für mich sind, die ich nur hinter mich bringen wollte, ohne allzu viel Energie in sie zu stecken (ok, ein paar nützliche Infos wurden einem darin auch vermittelt, das will ich garnicht abstreiten). In selbstständigen Projektarbeiten hingegen bin ich aufgegangen und habe zum ersten Mal die Erfahrung gemacht vor lauter Begeisterung ganze Nächte durchgearbeitet zu haben und es kaum erwarten zu können sofort wieder daran weiter zu machen. Die erste Erkenntnis war geboren: Es gibt also Arbeit, die sich für mich nicht nach Arbeit anfühlt und die ich sogar noch gerne mache! Diese Erfahrung habe ich während des Studiums noch öfter machen dürfen und ich habe für mich beschlossen, dass dieses Gefühl definitiv den Inhalt meiner Einkünfte prägen soll.

Erste Festanstellung: Durch Methodenwissen abgeräumt

Meine erste feste Arbeitsstelle habe ich, eher zufällig als gezielt, bei einem großen Automobilzulieferer vor nun fast 10 Jahren angetreten. Der Hauptgrund weshalb ich mich für diese Stelle entschieden habe war, dass mein damaliger Chef mir die Position als grüne Spielwiese innerhalb eines gewissen Rahmens verkauft hat. Sprich: Ich sollte mir Expertise aneignen, um die Spielregeln des Konzerns kennenzulernen, um daraufhin meine eigenen Abläufe und Prozesse darin entwickeln zu dürfen. Hierbei durfte ich dann meine zweite wertvolle Erkenntnis gewinnen: Selbständiges Denken und der geschickte Einsatz von Methodenwissen schlägt Fachwissen. Diese Erfahrung deckte sich, gut für mich, mit dem, was ich aus meinem Studium mitgenommen habe. Vorlesungen sind notwendig als Türöffner, im Arbeitsalltag gefragt wird jedoch Methodenkompetenz und das richtige Mindset. Somit war ich mit meiner Anstellung richtig glücklich und konnte mich, zumindest auf beruflicher Ebene, verwirklichen.

Da ich jedoch so ticke, dass, nachdem aus meiner Sicht ein Bereich im Job nach einer bestimmten Gestaltungsphase sein Optimum* erreicht hat, eine gewisse Unzufriedenheit und der Bedarf nach Veränderung bei mir auftreten, habe ich nach 5 Jahren im Job angefangen zu überlegen in welche Richtung sich mein Leben weiterentwickeln soll.

*falls es so etwas wie einen optimalen Zustand überhaupt gibt, daher ist das immer nur eine rein subjektive Einschätzung – und meine folgt dem Pareto Prinzip

Berufsbegleitender Master: Horizonterweiterung

Um nicht motivationslos und gefrustet im Job steckenzubleiben erschien es mir am naheliegendsten einen berufsbegleitenden MBA anzugehen, da ich dadurch neue Impulse, einen Blick über meinen Tellerrand und dazu noch eine zusätzliche Qualifikation erhalten konnte. Und genau das hat sich auch so bewahrheitet. Neben meinem normalen Job hatte ich nun 2 Tage Tapetenwechsel in der Woche, die mir wieder frischen Wind in die Segel gebracht haben. Ich lernte jede Menge interessante Leute kennen und gewann viele neue Perspektiven und Ideen für meinen weiteren Weg – natürlich wieder nicht durch die Vorlesungen, sondern innerhalb der vielen Gruppenarbeiten. Eine weitere wichtige Erkenntnis wurde geboren: Wenn ich langfristig glücklich sein will in meinem (Berufs)leben, dann brauche ich stets neue Anregungen außerhalb meines normalen Verantwortungsbereiches – ich muss also meinen Horizont erweitern können.

Neue Position im Job: Cool, doch es geht mehr

Nach meinem berufsbegleitendem MBA habe ich die Chance auf einen firmeninternen Abteilungswechsel erhalten. Da ich mit meiner Firma sehr zufrieden war und auch mein Umfeld geschätzt habe, war ich sehr froh darüber etwas komplett Neues machen zu dürfen, ohne dabei meine mir tatsächlich ans Herz gewachsene Umgebung verlassen zu müssen. Tatsächlich hat mir die neue Stelle einen Kick gegeben, denn auch hier konnte ich wieder vieles optimieren, selbst gestalten, neu einführen etc. Schnell – schneller als bei meiner ersten Stelle – kam mir dann eine weitere Erkenntnis: Die Arbeit macht mir Spaß und dadurch, dass ich anderen helfe ihre Arbeit besser machen zu können, erfüllt sie mich auch ein Stückweit, jedoch sehne ich mich danach etwas für mich persönlich zu machen! Aus dieser Erkenntnis heraus ist die Idee entstanden, dass ich, ähnlich wie bei meinem berufsbegleitendem MBA, eine Aktivität abseits des Jobs starten möchte, die mich weiterbringt.

Kurze Eskapade: Projekt „Promotion“

Da das mit dem MBA so gut geklappt hat, war meine erste Idee ein firmeninternes Projekt zu starten und in diesem Rahmen zu promovieren. Schnell habe ich Unterstützer dafür gefunden und nach einer etwas längeren Konzeptionsphase war es dann auch tatsächlich soweit. Ich hatte ein Projekt, ich hatte ein Thema, ich hatte eine firmeninterne Betreuerin inklusive Team und – was garnicht so einfach war – ich hatte einen Doktorvater und eine Uni. Das Projekt ist richtig gut angelaufen und auch das Interesse daran war groß. Doch als ich immer mehr Zeit und Energie in dieses Vorhaben investiert habe, ist mir eine weitere wichtige Erkenntnis gekommen: Die Vertiefung meiner fachlichen Expertise ist zwar erstrebenswert, jedoch nicht das, was ich unter selbstbestimmter Horizonterweiterung verstehe. Daher habe ich mich – zum ersten Mal in meinem Leben – dazu entschieden dieses Projekt vorzeitig zu beenden und mich neu auszurichten.

Zielanpassung & Komplett neuer Weg

Da ich in meinem Job im Großen und Ganzen immer noch glücklich bin, mir jedoch das Konzept des „Ich nutze die Hälfte meiner Zeit dazu, etwas für mich zu tun“ sehr gut gefällt, ist die Idee in mir entstanden das Portfolio meiner Aufgaben soweit zu optimieren, dass ich die relevanten Themen innerhalb eines halben Tages abarbeiten kann. Die andere Hälfte der Zeit möchte ich komplett selbstbestimmt abseits meines „Brotjobs“ nutzen. Hierbei kam eine weitere relevante Erkenntnis für mich: Ich möchte mich nicht davon abhängig machen, dass ich mit den Aktivitäten außerhalb meines Jobs, Geld verdienen muss. Falls diese Aktivitäten zu einem Einkommen führen, dann ist das ein schöner Bonus, soll aber für mich keine Voraussetzung darstellen. Und so ist dann der Prozess ins Rollen gekommen (und dauert immer noch an). Ich habe angefangen meinen Arbeitsbereich „auszumisten“, meine persönlichen Ziele zu definieren, meine Ausgaben zu überprüfen und anzupassen, mir einen Plan zu erstellen, mir eine Bucketliste anzulegen, mein Vorhaben zu kommunizieren, …

Spätestens beim Punkt „mein Vorhaben kommunizieren“ wollten dann immer mehr Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen mehr über meine Idee erfahren. Daher habe ich mich dazu entschieden „selbstbestimmt.blog“ ins Leben zu rufen, um meine Erfahrungen teilen zu können.

Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen wie sich das Ganze entwickelt und freue mich über Kommentare und persönliche Nachrichten!

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